Robert Schulte-Frohlinde


Lehrplan Berlin

9. Dezember 2014

Die Regierungen in Berlin und Brandenburg haben den Entwurf neuer Lehrpläne veröffentlicht, die ab dem Schuljahr 2016/2017 in Berlin und Brandenburg gelten sollen. Anhörungsfassung

Die interessierte Öffentlichkeit kann sich bis zum 27.03.2015 dazu online äußern. Onlinebefragung

Die neuen Lehrpläne sollen umfassend für die 1. bis zur 10. Klasse gelten. Die Bildungsinhalte werden nach Erklärung der Regierung entschlackt. Zugleich werden 12 übergreifende Lerninhalte festgelegt, die in allen Fächern zu unterrichten sind. Dazu zählen Gender Mainstreaming und Diversity (Teil B fächerübergreifende Kompetenzentwicklung Seite 29 und 33).

Das Prinzip des gender mainstreaming soll die Auflösung der geschlechtlichen Identität des Menschen erreichen, um damit diesen privaten Bereich staatlicher Kontrolle und insbesondere Lenkung zugänglich zu machen. Statt demokratischer Willensbildung beabsichtigen die homophilen Parteien (jemanden homophil nennen ist homophob) in einem Lebensalter, in dem junge Menschen durch die ihnen erwachsende geschlechtliche Identität bereits verunsichert sind, den Zugriff auf die werdenden Erwachsenen, um ihnen die Prävalenz der Homosexualität als sozialer Norm einzugeben. Das ist der Inbegriff totalitärer Politik und stellt als staatlicher Eingriff einen Verstoß gegen die Menschenwürde der Kinder und Jugendlichen in ihrem Anspruch auf Achtung ihrer geschlechtlichen Identität dar, und - da es an dem Eltern vorbei im Kindesalter in der Schule erfolgen soll - einen Verstoß gegen das Erziehungsrecht der Eltern. Da das Bundesverfassungsgericht nicht mehr der Kontrolle der Politik dient, sondern Mittel der Politik ist, gibt es dagegen keinen Rechtsschutz.

In den Presseberichten zu der Veröffentlichung der Lehrpläne finden sich keine Hinweise auf diese fächerübergreifenden Lerninhalte.

Berliner Morgenpost

Berliner Zeitung

RBB

Der Tagesspiegel immerhin, benennt worum es geht: da viele Eltern nicht in der Lage seien, ihren Kindern die (richtigen) Grundlagen des Miteinanders zu vermitteln, solle die Schule anstelle der überforderten Eltern die Kinder (richtig) erziehen. Tagesspiegel

Die letztlich beschlossene Fassung des Rahmenlehrplans enthält "diversity" (Homosexualität) in Seite 25 und "gender mainstreaming" (Aufhebung der sexuellen Identität) in Seite 30 und staatliche Regelung der Sexualität (Trennung der sexuellen Orientierung von Geschlecht und geschlechtlicher Identität) in Seite 35. Rahmenlehrplan