Kosslick

24. Februar 2018

Ich bin doch nur Schauspieler

Vielleicht sollte man einen goldenen Berliner Bären für den größten Arschkriecher vergeben, oder gemäßigt, wie es in einer Kulturnation geboten ist, den lâchen Bären in Anerkennung der Konformität des Künstlers. 

Auf einer Veranstaltung im Rahmenprogramm der Berlinale, unter Beteiligung der Frau Bundesministerin für Frauen Katarina Barley, wird deutlich, wozu das Ganze dient. Die Vorwürfe sexuellen Inhalts werden als Symptom einer Struktur unterstellt, die verändert werden müsse. Um diese Veränderung zu erreichen, sollen die Personen, welche gegen andere Menschen öffentlich den Vorwurf einer Straftat erhoben haben, durch gesetzlichen Zwang Spitzenpositionen in der Filmwirtschaft erhalten, die sie durch ihre Fähigkeiten – außer Frau zu sein – nicht erreichen können (Frauenquote für die Filmwirtschaft). Das ist eine Kunstform der Prostitution, die aus Behauptungen besteht. Und sexuelle Gewalt. Frau Barley bereitet damit in den Bereichen Medien und Kultur die Umsetzung einer der Forderungen vor, die der Deutsche Juristinnenbund für die nächste Periode der Großen Koalition an Frau Bundeskanzlerin Doktor Merkel gestellt hat: in den Bereichen Medien und Kultur eine Frauenquote von mindestens 50 % in allen Gremien und von mindestens 30 % in allen Führungspositionen.  

Dafür wird sie nun Justizminister.