Positive Diskriminierung

3. Februar 2010

Die Parlamentarische Versammlung des Europarates hat in ihrer ersten Versammlung des Jahres Ende Januar die Resolution n°1706 (2010) beschlossen, mit der die europäischen Mitgliedsstaaten aufgefordert werden, Männer „positiv“ zu diskriminieren und dazu in ihren Wahlgesetzen Quoten für Frauen einzuführen und ihre Verfassung zu ändern, so dass die Diskriminierung von Männern nicht mehr als Verletzung des Gleichheitssatzes gelte. Die Diskriminierung von Männern wird als positiv bezeichnet, weil Frauen davon profitieren.

Die („gender“-) Quote solle mindestens 40 % betragen.

Das Spiel ist bekannt. Nationale Regierungen und Parteien entsenden Vertreter in Europäische Gremien, die dort Beschlüsse fassen, mit denen dann nationale Regelungen als durch die Europäische Gemeinschaft zwingend vorgegeben gerechtfertigt werden. Der Koalitionsvertrag zwischen CDU und FDP sieht dafür bereits die Einführung von Frauenquoten vor. Der Deutsche Juristinnenbund plant für das Jahr 2010 begleitende Maßnahmen.

Der extremistische Feminismus sucht damit nach der Familie nun auch die politischen Grundlagen der Gesellschaft zu zerstören. Spätestens dann aber sollte eine größere Zahl von Männern in diesem Land begreifen, dass die natürlichen Väter nur die ersten Opfer einer Maschinerie sind, die zunehmend Demokratie, Rechtsprechung und die Freiheit der Information außer Kraft setzt.