Sites controversés français

28. Dezember 2025

Comment trouver sites controversés (notoires) et conspirationnistes diffusant des fausses informationes et thèses complotistes dans d’autres pays comme par exemple la France. 

En peut chercher avec des mots clés comme controversé (umstritten), notoire (berüchtigt), conspirationniste (konspirationistisch), désinformation, extreme drôit, propagande de gouvernement russe, fausses informations covid-19. 

Indirectement, en peut chercher l’inverse avec le sites pour le côntrol de la perception dans la langue liturgique, l’anglais, le fact-checking (AFP Factuel, Décoceurs du Monde/LeMonde, Le Vrai ou Faux/France Info, Fake Off/20 minutes, Check News/Libération). 

En peut chercher pour la satire, mais à première vue, on ne trouve que des pages comme LeGorafi.fr, qui correspond au reductio ad absurdum suffisant du Postillon.com allemand, mais pas à la reproduction de l’absurdité du réel comme dans le ZellerZeitung.de („unter dem Deckmantel der Transparenz„).

Dieses Beispiel zweier der Art nach identischer Beiträge in Frankreich und Deutschland zeigt die Schwierigkeit, in einem anderen Land mit einer anderen Alltagskultur Veröffentlichungen zu finden, die nicht lediglich Muster vervielfältigen und nicht verrückt sind. 

Le première site que j’ai trouver jusqu’à présent est francesoir.fr, parce que ce site apparemment est le seul en France à avoir rapporté le contenu réel d’une décision de la Cour d’appel de Paris dans un litige concernant la liberté d’expression (Obszöne Rede). 

Die Seite francesoir.fr nutzt den Namen der im Jahr 2012 eingestellten französischen Tageszeitung France-Soir und ist ein insbesondere durch die Verbreitung falscher Informationen (diffuser des fausses informationes) und Verschwörungstheorien (thèses complotistes) während der Corona-Maßnahmen berüchtigtes (controversé) – so Le Monde – Journal des complotiste und conspirationniste – so wikipedia – Unternehmers Xavier Azalbert, Shopper Union France SAS (mentions légales), dem die französische Paritätische Kommission der Publizisten und Presseagenturen (CPPAP) Ende des Jahres 2022 auf Anregung des Gesundheitsministeriums den Status des service du presse online entzogen hat, weil seine Inhalte die Gesundheit der Öffentlichkeit gefährden können, was der Conseil d’Etat Ende des Jahres 2024 bestätigt hat.

Der alte France-Soir war neben Charlie Hebdo (hebdomadarie aus Alt-Griechisch für wöchentlich) die einzige Zeitung in Frankreich, welche die Mohammed-Karikaturen abgedruckt hat, was seit der nachfolgenden Erschießung der 12 Mitglieder der Redaktion des Charlie Hebdo in Europa nicht mehr geschieht, aber kein Nachgeben gegenüber dem Terror bedeutet. Es ist nicht greifbar und unaussprechlich. 

Ich kann nicht schnell beurteilen, ob die Seite Francesoir.fr oder die hinter ihr stehende Person den Vorwürfen entspricht, oder nicht. Und zwar weil ich einerseits aus meinem Heimatland solche Zuschreibungen kenne und andererseits kulturelle Unterschiede im Kontext bestehen, welche die Anwendung meiner Erfahrungen aus Deutschland erschweren. Und ich habe Sorge, mit einer solchen Person oder einer solchen Seite in Verbindung gebracht zu werden und fortan selbst als Mitgeisterist oder Kompottist  zu gelten, falls ich das falsch einschätze. Aber das würde bedeuteten, auf französische Medien angewiesen zu bleiben, welche in Deutschland der Wochenschrift Die Zeit oder der Süddeutschen Zeitung oder gar der Frankfurter Allgemeine Zeitung entsprechen würden. Es ist erhellend, in Zeitungen dieser Art anderer Länder in deren Sprache die Berichte derer Auslandskorrespondenten über Deutschland zu lesen, dessen Alltagskultur und Alltagssprache ich besser kenne, als die Frankreichs. Es dämmert dann, wie wenig die Berichte der Auslandskorrespondenten entsprechender deutscher Zeitungen über andere Länder mit der Wirklichkeit zu tun haben. Sie erstrecken lediglich ihre Denkmuster auf die Welt, was dumm erscheint. Es ist wie eine spiegelnde Wasseroberfläche, durch die zu schauen, die Wahrnehmung verzerrt. Von Ausnahmen wie Frau Martina Meister in der Welt abgesehen. 

Man findet weiter die Auseinandersetzung zwischen Herrn Macron und dem Milliardär Vincent Bolloré, dessen Fernsehsender CNews angeblich der nach Zahl der Zuschauer im Jahr 2024 erfolgreichste Nachrichtensender in Frankreich war. Ihm gehören auch der Fernsehsender Canal+ und das Journal de Dimanche (le JDD). 

Zur extremen Rechten sollen auch die Pariser Boulevard-Zeitung Le Parisien und deren landesweite Version aujourd’hui (ohne eigene Netzseite) gehören, zusammen die auflagenstärkste Zeitung Frankreichs in Papier. Aujourd’hui (heute) ist zusammen gesetzt aus Au jour de hui, am heutigen Tag, wobei hui dem lateinischen hodie  (dies = der Tag) entstammen soll, an diesem Tag, wörtlich also am Tag von heute, wohingegen das deutsche heute dem (indo-) germanischen hiudu aus hiu tagu (dieser Tag) entstammen soll. 

Und ach ja, Brigitte Bardot war auch rechtsextrem, pardon umstritten, weil sie den Islam und die Auslieferung Frankreichs an den Islam kritisiert hat. Worin sich die nicht umstrittenen französischen und deutschen Zeitungen einmal einig sind. 

Aber man darf einfach Nein sagen, auch wenn die Jasager dich dann rechtsextrem nennen. Das ist das Wesen der freien Wahl. 

Als nächstes die Seite atlantico.fr, laut fr. wikipedia classé a droite et parfois catégorisé comme néo-conservateur (die Grundregel ist, auf jedes e, das man finden kann, einen accent zu setzen, denn die Komplexität der französischen Orthographie soll tatsächlich eine bewusste Entscheidung zur Differenzierung gewesen sein, wie man z. B. durch youtube in einem unterhaltsamen Vortrag in französischer Sprache unter Einbeziehung der pataphysique ‚La faute d’orthographe‚ von Arnaud Hoedt und Jerôme Piron nach kurzer Einblendung der Sponsoren hören und sehen kann, wobei leider die Anforderung kultureller Anstrengung als nützliche Wirkung nicht erwähnt wird). 

Der französische wikipedia-Eintrag über atlantico.fr, der selbst in seiner Einordnung nicht ganz sicher zu sein scheint, verweist unter anderem auf die Kritik des geistesgeschichtlich dem deutschen Spiegel vergleichbaren Magazin linker Kultur namens Les Inrockuptibles (kurz Les Inrocks), das atlantico.fr mit dem auch gedruckt erscheinenden Magazin Causeur (causeur.fr) verglichen habe. 

Die Faktenprüfer benutzen in Frankreich anscheinend auch den Begriff ‚infox‘ (information faux) für falsche Informationen (fake news). 

Weitere Seiten sind: 

contrepoints.org, herausgegeben von dem think tank Institut de Recherches Economique et Fiscales (IREF); 

bvoltaire.fr (Boulevard Voltaire), laut französischen wikipedia eine Seite der Extremen Rechte (textes étant jugés „islamophobes, contre le multiculturalisme et contre le mariage homosexuel„), dessen Gründer inzwischen ausgeschieden ist, nachdem er zum Bürgermeister gewählt wurde; 

lopinion.fr (L’Opinion), laut wikipedia angeblich orientiert an dem amerikanischen Politico.