Cour des comptes
Eine ehemalige Erziehungsministerin der sozialistischen Partei ist zur Hauptberaterin (conseiller maître), einer Richterstelle des französischen Rechnungshofes (cour des comptes) ernannt worden. Kurz vor der Ernennung hatte die Zeitung Le Canard enchaîné berichtet, das sei die Gegenleistung für den Verzicht ihres Ehemannes, Vorsitzender der Parti Socialiste und Präsident der sozialistischen Gruppe im Abgeordnetenhauses (N0uveau Front Populaire / Neue Volksfront), auf eine Ablehnung (censur) des Sparhaushaltes der von Herrn Macron gebildeten Koalition der Parteien gegen die Republik, mit dem die Franzosen nun die Zinsen für die Aufnahme von 1.000 Milliarden Euro Schulden in den letzten drei Jahren für das Amt des Herrn Macron als Präsident zahlen müssen. Der von Herrn Macron ernannte Präsident des Rechnungshofes erklärt sich schockiert über die Attacken des rechten Pöbels (der Franzosen) gegen die parfaitement objective Besetzung und sprich von einem esprit complotiste. Le Figaro
Das eigentliche Problem gerät dabei aus dem Fokus: Herr Macron.
Am 10.02.2026 gibt Herr Macron bekannt, als neuen Präsidenten des Rechnungshofes eine Frau aus der französischen Koalition der Parteien gegen die Republik gewählt zu haben, weil diese über eine größere Anpassungsfähigkeit verfügen. LeFigaro
Frau Amélie de Montchalin ist als Ministre des Comptes publics der letzten drei Regierungen Macron (Bayrou, Lecornu 1, Lecornu 2) seit Dezember 2024 für den jetzt mittels der Sozialistischen Partei und Art. 49.3 der Verfassung verabschiedeten Schuldenhaushalt verantwortlich, den sie nun kontrollieren soll.
Zugleich kündigt der Präsident der französischen Notenbank (Bundesbank) seinen ein Jahr vorzeitigen Rückzug für die Mitte des Jahres an. Und Herr Macron fordert eine neues Europa, das noch mehr Schulden aufnimmt.