Journalismus

20. Oktober 2021

Am 15.09.2021 fuhr ich von einem Termin in Frankfurt mit dem Zug zurück nach Berlin, als sich mir eine junge Frau gegenüber setzte und mich nach einigem Gezappel in ein Gespräch zog, in dem sie sich als Journalistin der Berliner Zeitung vorstellte, was deren Seite bestätigt, und mich gegen Ende des Gespräches dazu bringen wollte, mit ihr auszusteigen, was nicht passierte.  

Am 16.10.2021 erschien unter dem Titel „Er könnte mein Vater sein“ der Artikel einer jungen Journalistin der Berliner Zeitung, in dem sie darüber berichtet, wie eine junge Journalistin der Berliner Zeitung gezielt sexuelle Beziehungen mit doppelt so alten Männern eingegangen ist oder sich das ausgedacht hat, darunter angeblich ein Anwalt, um darüber einen verächtlichen Artikel in der Berliner Zeitung zu veröffentlichen.  

Am 19.10.2021 erscheint in der New York Times ein Artikel, wonach der Chefredakteur der mitunter kritischen Bild-Zeitung Herr Julian Reichelt entlassen werden muss, weil er eine Beziehung mit einer jüngeren Mitarbeiterin der Zeitung gehabt habe, ernsthaft bezeichnet als „Allegation of Sex“ also Vorwurf von Sex (zwischen Männern und Frauen).

Am 20.10.2021 radle ich am frühen Abend auf dem Nachhauseweg an dem Gebäude von Axel Springer vorbei und sehe auf dem weiten Platz vor dem Haupteingang drei Dschihadisten weithin schallend den Ruf des Muezzin Adhan singen, der mit Allahu Akbar beginnt, während weitere Dschihadisten sie dabei für die Verbreitung in den sozialen Medien filmen. 

Ich bin froh, dass gegen Frau Angela Merkel niemals der Vorwurf von Sex (zwischen Männern und Frauen) erhoben werden musste, oder überhaupt jemals gegen eine in der Politik tätige Frau. 

Wobei ich lieber von einem Mann regiert werde, der Sex mit Frauen hat, als von Frauen, die keinen Sex mit Männern haben. 

Am 23.10.2021 erscheint die Samstagsausgabe der Berliner Zeitung mit einer Sonderbeilage unter dem Titel „Die Causa Julian Reichelt“, in welcher der Eigentümer der Berliner Zeitung eine neue sexuelle Kultur bei dem Axel Springer Verlag fordert. Der Mitarbeiter des Ministerium für Staatssicherheit der Deutschen Demokratischen Republik war, sich dafür aber entschuldigt hat. 

Ich fürchte, damit erledigen feministische Selbstattentäterinnen nun auch die letzte deutsche Zeitung, in der ein Mann mitunter noch interessante Informationen und ungewöhnliche Gedanken finden konnte (geborgen im sowohl als auch), die Welt. Absehbar wurde das bereits in den letzten Wochen, als die dafür exemplarische Samstagsausgabe der Zeitung zu einer Wochenendausgabe mit der biederen Welt am Sonntag verschmolzen wurde, gerade deren Chefredakteur nun der Nachfolger des Chefredakteurs der Bild-Zeitung werden soll. Der von der Süddeutschen Zeitung kam. Aus dem Redefluss. Der Regenbogenpresse. Dem Redaktionsnetzwerk Neues Deutschland (RND).